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Kirchengebäude

Kloster

Ein Kloster ist eine Gemeinschaft von Mönchen oder Nonnen, die nach einer Ordensregel zusammenleben — mit Kirche, Kreuzgang und Gemeinschaftsräumen.

Ein Kloster ist eine Lebens- und Wohngemeinschaft von Ordensleuten (Mönchen oder Nonnen), die nach einer Ordensregel zusammenleben, gemeinsam beten und arbeiten. Das Wort kommt vom lateinischen "claustrum" (verschlossener Ort).

Aufbau eines Klosters

  • Klosterkirche: Das Zentrum des Klosters — für das gemeinsame Stundengebet (Laudes, Vesper, Komplet etc.)
  • Kreuzgang: Der überdachte Verbindungsgang um den Innenhof — Ort der Stille und Meditation
  • Kapitelsaal: Versammlungsraum für gemeinsame Beschlüsse
  • Refektorium: Speisesaal
  • Dormitorium: Schlafsaal (in manchen Orden Einzelzellen)
  • Skriptorium: Schreibraum (historisch für Buchproduktion)
  • Garten / Klostergarten: Gemüse- und Kräutergarten

Bedeutende Orden in DACH

  • Benediktiner (ora et labora — bete und arbeite): Kloster Ettal, Kloster Metten, Stift Melk
  • Zisterzienser: Kloster Maulbronn (UNESCO), Stift Heiligenkreuz
  • Franziskaner und Dominikaner: Bettelorden, in vielen Städten präsent
  • Jesuiten: Bildungs- und Missionsordem
  • Karmelitinnen, Dominikanerinnen: Kontemplative Frauenorden

Klöster als Reiseziele

Viele Klöster in DACH sind öffentlich zugänglich und bieten:

  • Führungen durch Kirche und Kreuzgang
  • Klosterläden mit Eigenproduktionen (Bier, Käse, Kräuter, Honig, Bücher)
  • Exerzitien und Einkehrtage für spirituell Suchende
  • Übernachtung im Klostergasthof

Klöster heute

Viele Klöster kämpfen mit Nachwuchsmangel — die Zahl der Ordensleute sinkt in DACH deutlich. Manche Klöster haben sich zu Bildungshäusern, Tagungszentren oder Kulturorten umgewandelt, während der Kern des Ordenslebens weitergeführt wird.